Fregattencoin

Individueller Fregattencoin

Ice-melange und Harbour-blue: Ein individueller Coin für die Marine

Elke Krüger, Leiterin des Referates Bildung, Wissenschaft, Kultur, Auswärtiges, Verteidigung, Veranstaltungen, Verwaltung der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund über die „Fregatte Brandenburg“, 25 Jahre Patenschaft und ein spezielles Design aus Brandenburg

Frau Krüger, seit 25 Jahren hat das Land Brandenburg eine Patenschaft mit der Fregatte „Brandenburg“, einem Schiff der Bundesmarine. Was steckt dahinter?

Die Patenschaft zwischen dem Land Brandenburg und der Fregatte wird auf Brandenburger Seite gemeinsam vom Landtag und der Regierung getragen. Daher sind in der Regel die Landtagspräsidentin, Ulrike Liedtke, und der Ministerpräsident, Dietmar Woidke, Garanten für die Patenschaft in Brandenburg. Auf der Fregatte sind das immer der jeweilige Kommandant und ein sogenannter Patenschafts-Offizier, mit denen wir versuchen, diese Patenschaft am Leben zu erhalten und auszugestalten.

Sind auch Marinesoldaten aus Brandenburg an Bord?

Auch. Aber dort dienen nicht nur Brandenburger – aber vielleicht ja künftige Brandenburger, wer weiß? Denn natürlich kann so eine intensive Patenschaft – die ja auch eine Partnerschaft ist – dazu beitragen, das Land so gut kennenzulernen, dass man sich sogar vorstellen kann, später dort zu leben. Das würde uns jedenfalls freuen.

Wie kam es vor 25 Jahren zu der Patenschaft?

Ingrid Stolpe, die Ehefrau des damaligen Brandenburger Ministerpräsidenten Manfred Stolpe, hat damals die Fregatte getauft. Im Laufe all dieser Jahre haben wir uns immer bemüht, mehr daraus zu machen, als den Soldatinnen und Soldaten regelmäßig Weihnachtsbriefe zu schreiben und ab und zu mal eine Abordnung im Land zu empfangen.

Was haben Sie sich stattdessen einfallen lassen?

Der Heimathafen der Fregatte ist Wilhelmshaven, das ist ziemlich weit weg. Die Besatzung kann also nicht immer zu uns kommen, und wir können auch nicht immer dorthin fahren. Zur Patenschaft gehört gegenseitiger Austausch: Man besucht sich gegenseitig, man versucht, darzustellen, was das Schiff macht, wie die Soldaten dort arbeiten, und umgekehrt ebenso. Wir versuchen zu zeigen, wie groß unser Bundesland ist, wie unterschiedlich, wie schön, welche Stärken es hat, aber eben auch, welche Industriestandorte. Denn nicht alle der Soldatinnen und Soldaten auf der Fregatte sind ja Berufs-, sondern viele von ihnen auch Zeitsoldaten. Und wenn sie nach ihrem Dienst im beruflichen Leben im zivilen Alltag wieder unterkommen wollen, bieten wir natürlich immer Unterstützung an – wenn sie sich denn in Brandenburg ansiedeln wollen.

Die Patenschaft also über gegenseitige Besuche hinaus?

Ja, weit darüber hinaus. Dazu gehört auch, dass die Fregatte ihrerseits eine Patenschaft für ein Kinderheim in Trebbin übernommen hat. Immer, wenn die Soldaten in Brandenburg sind, fahren sie auch dorthin. Im Gegenzug werden Kinder und Jugendliche aus diesem Kinderheim für Ferienaufenthalte auf die Fregatte geholt.

Gibt es weitere Aspekte der Patenschaft?

Ja. Auf dem Schiff hat jeder seine Kammer, in der sind aber nur die wenigsten allein. Es gibt keinen Platz dort, wo man sich sonst privat aufhalten kann. Das „Wohnzimmer“ sind die sogenannten Messen – wo man dann auch essen und sich abends hinsetzen kann. Auf der Fregatte gibt es vier davon: Mannschaftsmesse, Unteroffiziersmesse, Portepeeunteroffiziersmesse und Offiziersmesse. Und die Portepeeunteroffiziersmesse hat ihrerseits eine eigene kleine Patenschaft mit den „Langen Kerls“ in Potsdam, einem Verein, der die Tradition der Potsdamer Riesengarde pflegt. Und der Werderaner Tannenhof stiftet in jedem Jahr die Weihnachtsbäume für die Messen und das Flugdeck.

25 Jahre sind nicht das erste Jubiläum. Wie haben Sie die Patenschaft in den vergangenen Jahren gefeiert?

Fregatte Brandenburg

Ein Highlight war das Jubiläum „20 Jahre Patenschaft“. Dafür haben wir damals einen Marsch komponieren lassen für die Fregatte. Soweit mir bekannt, ist die „Brandenburg“ das einzige Schiff der deutschen Marine, das einen eigenen Marsch hat! Das Landespolizeiorchester hat den Marsch damals auf dem Flugdeck des Schiffes uraufgeführt.


Das war ja schon etwas sehr Besonderes. Wie konnten Sie das zum 25-jährigen Jubiläum noch toppen?

Wir haben uns alle getroffen – Landtag, Landesregierung, Lange Kerls, Landeskommando der Bundeswehr, Landrat – und überlegt, was wir machen können. Die Fregatte selbst hatte auch eine Idee. Solche Ereignisse sind immer auch ein guter Anlass, um sich etwas schenken zu lassen.

Schön, wenn es etwas Bleibendes ist – so wie der Marsch.

Das stimmt. Die Soldatinnen und Soldaten haben damals zwar auch alle eine CD bekommen, aber der Marsch gehört dem Schiff. Daher wollten wir diesmal etwas finden, was zwar für das Schiff ist, aber auch etwas Individuelles für die Soldatinnen und Soldaten.

Was haben Sie sich überlegt?

Die Mannschaft hat sich ein T-Shirt gewünscht, auf dem „Fregatte Brandenburg“ und „Patenschaft“ steht. Im brandenburgischen Hoppegarten hat die Firma Camp David ihren Sitz – die Soldatinnen und Soldaten haben gefragt, ob man dieses T-Shirt nicht dort bestellen könne. Ich nahm daraufhin Kontakt mit der Firma auf. Herr Finkbeiner, einer der Eigentümer, sagte: „T-Shirt kann jeder. Wir machen euch eine Kollektion.“ Die Designer von Camp David haben dann verschiedene Kleidungsstücke entworfen – T-Shirt, Poloshirt, Hoodie und Basecap, das Ganze in zwei Farbvarianten – Ice-melange und Harbour-blue.

Ganz maritim.

In der Tat! Davon waren wir alle so begeistert, dass wir gesagt haben: Der Hoodie ist das Wertvollste, wir schenken jedem Soldaten und jeder Soldatin einen Hoodie zum 25-jährigen Jubiläum. Die Designer haben sich wunderbare Details ausgedacht – die haben wir auch auf dem individuell geprägten Marine Coin aufgegriffen.

Welche Details sind das?

Fregatte Brandenburg Coin

Zum Beispiel die Worte „Naval Base“ in der Farbe Blau-marine – das ist ein Entwurf von Camp David. Die Rückseite der Münze hebt sich damit von der Vorderseite ab, auf der der Schriftzug „25 Jahre Patenschaft Land Brandenburg mit Fregatte Brandenburg“ schon auf den Anlass hinweist.

Das heißt, die Idee mit der Kleidung war zuerst da, dann kam der individuelle Fregattencoin hinzu?

So ist es. Wir dachten, ein sogenannter Challenge Coin wäre die ideale Ergänzung, und dann auch noch in Kombination mit dem Hoodie und dem Camp David-Design als verbindendem Element – perfekt!

Warum denn genau dieser Bundeswehr Coin?

Das passt einfach zur Marine. Ursprünglich stammt ja die Idee aus den USA, von der amerikanischen Marine, und stellt die Zugehörigkeit zu einer Einheit dar. Diesen Challenge Coin sollte man in der Regel in der Tasche haben – für den Fall eines „Coin Checks“. Dann muss man ihn vorzeigen, und wer ihn nicht dabeihat, gibt eine Runde Getränke aus. Das ist inzwischen auch bei der Bundeswehr sehr verbreitet.

Wie einfach oder schwierig war die Umsetzung? Solche Designdetails wie das von Camp David sind ja urheberrechtlich geschützt.

Camp David und auch die Führung der Fregatte – für die hat ja letztlich Camp David alles entworfen –haben uns erlaubt, das Design einmalig für diesen individuellen Marine Coin zu verwenden beziehungsweise für alles, was wir im Rahmen dieses Jubiläums sonst noch vorhatten.

Taucht das Detail auch noch woanders als auf dem Coin auf?

Ja, die Brauerei in Templin etwa hat ein spezielles Bier gebraut und es mit einem Jubiläumsetikett beklebt – da taucht das Motiv „Naval Base“ ebenfalls auf.

Wie groß ist der Fregattencoin?

Da haben wir lange überlegt. Normalerweise sind Coins etwas kleiner. Unserer ist eine Mischung aus Coin und Medaille, denn, wenn man ihn umdreht, hat man die Medaille mit dem Brandenburger Wappen, dem Adler.

Die Soldaten haben also einen Hoodie und einen individuellen Coin bekommen?

EPA Fregatte Brandenburg

Und ein EPA! Ein Paket, das Soldaten als Einmann-Notration erhalten. Jeder Landrat hat aus seinem Landkreis ein typisches Produkt ausgesucht – Einlegesohlen aus Alpaca-Wolle, eine kleine Flasche Eierlikör, Sanddornmarmelade, eine Baumkuchentorte, Tannenlikör, Hanfsamenhonig-Aufstrich und vieles mehr. All das haben wir in ein sogenanntes BB-EPA verpackt, insgesamt 250 Stück. EPA, Hoodie und Coin hat dann jeder Soldat bekommen.


Kameradinnen und Kameraden des Technischen Hilfwerks aus dem Landkreis Barnim haben die EPAs ehrenamtlich alle gepackt und nach Wilhelmshaven transportiert.

Klingt aufwendig. Wie kamen die Geschenke an?

Soldaten fanden es toll! Vor allem, weil wir so vielfältige Dinge über das Land hineingetan haben und sie so viele Infos über Brandenburg dazubekommen haben. Was den finanziellen Aufwand anging, hatten wir mit Hoodie und EPA ziemlich unser Budget ausgeschöpft.

Verein Pro Brandenburg e.V.

Daher waren wir froh, dass sich für den individuellen Marine Coin zwei Sponsoren gefunden haben, der Verein Pro Brandenburg e.V. und die Sparkasse Barnim – sie haben sich zusammengetan und den Fregattencoin für uns beim Taler bestellt. Die Zusammenarbeit mit derTaler war so unkompliziert und die Mitarbeiter unglaublich hilfsbereit – die Firma ist in Vorleistung gegangen, auch als die Finanzierung noch in der Schwebe war, das hat uns sehr entlastet. Da kann man nur herzlich Danke sagen!


Wie haben Sie dann den Marine Coin, Hoodie und EPA übergeben?

Am 31. Oktober 2019 sind wir mit großer Delegation zur Party nach Wilhelmshaven gereist – mit der Landtagspräsidentin, dem Innenminister, den Langen Kerls, THW und der Combo vom Landespolizeiorchester. Der Aufwand hat sich gelohnt – die Mannschaft war begeistert.

Maritime Bundeswehr Coins

Coin Check mit Crew

Schiffsarzt Fabian Szillat hat für die Teilnehmer seines Lehrgangs einen Coin anfertigen lassen.

„Selbstverständlich“, sagt Fabian Szillat, habe er seinen Coin „immer dabei“. Bundeswehr Coins sind bei Fliegern in der Luftwaffe ebenso beliebt wie bei Angehörigen der Marine – daher ist es für den jungen Schiffsarzt Ehrensache, seinen Coin jederzeit griffbereit in der Tasche zu haben. Es könnte ja jemand einen Coin Check machen. Seit er Anfang 2017 seinen Lehrgang zum Schiffsarzt abgeschlossen hat, erinnert ihn der Coin nicht nur an das starke Zusammengehörigkeitsgefühl mit den 16 anderen Teilnehmern und den Spaß beim überraschenden Coin Check, sondern auch daran, was er dort alles gelernt hat.

Dieses Wissen spiegelt sich auf der Münze wider: Während die Rückseite das Logo der Stammeinheit zeigt, sieht man auf der Vorderseite eine Fregatte Klasse 124, ein U-Boot und einen „Sea King“ Hubschrauber vor der Silhouette von Nordeuropa. Im Hintergrund erahnt man das Wasser. Umrandet wird der Coin von drei lateinischen maritimen Redewendungen.

Der Bundeswehr Coin zeuge davon, so Szillat, was man als Schiffsarzt alles machen kann: Entweder man geht zu den Marinefliegern in Nordholz , dort gibt es eine Fliegerarztstelle, oder man entscheidet sich für den Dienst auf U-Booten. Und dann gibt es die Fregatten für Ärzte, die zu einem Schiff gehören und mit diesem in See stechen – so wie Fabian Szillat. Aber auch der Spaßfaktor kam bei dem Lehrgang nicht zu kurz.

„Die Ausbildung zum Schiffsarzt dauert insgesamt ein Jahr, der Lehrgang zwei Monate – da wächst man zusammen“, sagt Oberstabsarzt Szillat, der nicht nur Humanmediziner, Assistenzarzt für Chirurgie und angehender Notarzt ist, sondern seit diesem Jahr auch Schiffs-, Taucherarzt und Fliegerarzt auf der Fregatte 125 der Besatzung ALPHA beim 4. Fregattengeschwader in Wilhelmshaven.

Als Schiffsarzt gehört nun zur nagelneuen Fregatte „Baden-Württemberg“. Auf „seinem“ Schiff , das zur Erprobung derzeit noch in Nord- und Ostseegewässern fährt, bevor es auch in andere Teile der Welt aufbricht, behandelt Fabian Szillat nicht nur Husten, Schnupfen und Heiserkeit, sondern berät darüber hinaus auch den Kommandanten und kümmert sich um hygienische und medizinische Fragen – ein Allround-Arzt also.

„Eigentlich bin ich so etwas wie der Hausarzt der Soldaten“, sagt der Mediziner lächelnd. So läuft sein Schiff nur dann aus, wenn der Arzt an Bord ist. Denn sowohl in Friedens- als auch in Kriegszeiten stellt die Bundeswehr sicher, dass die medizinische Versorgung der für Soldaten im Inland im Ergebnis gleicht.

„Schiffe sind aufgrund Ihres Aufgabenspektrums im Vergleich zu Booten meist relativ weit vom nächsten Hafen entfernt“, erklärt Szillat. So muss er ebenso eine ggf. schwangere Patientin betreuen wie einen entzündeten Blinddarm behandeln können – schließlich kann es gut sein, dass das die Fregatte zwei Tagesreisen vom Festland entfernt ist.

Aber auch alle Hygienefragen von Trinkwasserproben bis Kombüsen-Begehung ist Sache des Schiffsarztes. Zudem hat jeder Schiffsarzt auch eine Ausbildung in Rettungsmedizin. „Im Friedensfall können wir Soldaten ganz normal versorgen, da sind wir wie der Notarztwagen draußen auf der Straße“, beschreibt der Bundeswehrarzt seine Tätigkeit. Entsprechend seien die Fregatten so ausgestattet, dass sie mit einem Kreiskrankenhaus und einer kleinen Intensivstation mithalten können.

Auch auf Kriegsfälle ist Szillat dank seiner Ausbildung bestens vorbereitet – für eine hohe Anzahl an Verletzten ist der Mediziner ebenso gewappnet wie für Einschläge, Leck-Abwehr oder Feuer auf dem Schiff. Alles wird regelmäßig geübt. „Wir üben selbstverständlich häufig das Gefecht, um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein – auch wenn dieser zum Glück noch nicht eingetreten ist.“

Der Lehrgang habe die Teilnehmer zusammengeschweißt, daher sollte das Abschiedsgeschenk mehr sein als nur ein Gruppenbild für den Leiter und alle Beteiligten. „Der Coin kam sehr gut an“, sagt Schiffsarzt Szillat. Und wenn entsprechend viele Leute aus Crew zusammen sind – „wird sicher einer von uns einen Coin Check ausrufen“.

Challenge Coins

Drei individuelle Challenge Coins

COIN CHALLENGE REGELN

Hier kurz die Regeln für alle die Challenge Coins klassisch Nutzen wollen.

START

Die Coin Challenge kann durch viele Aktionen gestartet werden: Sie können Ihren Coin der Gruppe zeigen, ihn in die Luft halten, Ihr Vorhaben lautstark anmelden oder jede andere Aktion in Gang setzen, die klar macht, dass Sie ein Coin Check beabsichtigen. Eine andere, nicht ganz so laute Methode ist es, den Coin still und heimlich auf die Bar oder den Tisch zu legen. Wenn Sie den Coin aber auf den Boden fallen lassen, muss dieser Vorgang ein hörbares Geräusch erzeugen. Lassen Sie Ihren Coin versehentlich fallen und verursachen damit ein hörbares Geräusch, so startet die Coin Challenge aus Versehen. Denken Sie also daran, Ihren Coin immer sachgemäß bei sich zu führen.

Bundeswehr Coin, Kommandocoin     Militär Coins: Marine

VERLAUF

A. Als Antwort auf die Challenge müssen alle herausgeforderten Personen Ihren Coin zeigen.

B. Wenn Sie aber aus verschiedenen Gründen Ihren Coin nicht zeigen können oder wollen, dann müssen Sie für den Herausforderer und das gesamte Team eine Runde ausgeben.

C. Wenn alle Teammitglieder jeweils ihren Coin zeigen, muss der Herausforderer eine Runde ausgeben.

D. Die vereinbarte Runde nicht zu bezahlen, wird als verabscheuungswürdiges Verbrechen angesehen. Als Strafe ist der Coin an den Teamleader abzugeben.

ORT UND ZEIT

Coin Challenges sind ÜBERALL und ZU JEDER ZEIT erlaubt.

AUSNAHMEN:

Es gibt keine Ausnahme zu den Regeln. Sie gelten für an- und ausgezogene Teammitglieder. Wenn der Coin Check ausgerufen wird, erhält jedes Mitglied der Truppe die Möglichkeit, einen Schritt und die eigene Armlänge zu nutzen, um an den eigenen Coin zu kommen. Wenn das nicht klappt – SORRY!

Army Coin

Coin der Reserve

Reservisten-Coin

„Dieser Coin ist ein Klassiker“

Für seine Kameradschaft ehemaliger Bundeswehrsoldaten hat Philip L. einen Coin erstellt – zur Erinnerung, zum Austausch und für den Coin Check. Die gemeinsame Zeit bei der Bundeswehr verbindet. Auch lange nach der aktiven Dienstzeit. Ehemalige Kameraden gründen Reservistengruppen im Rahmen örtlicher Verbände, treffen sich mehrmals im Monat, tauschen sich mit Kameraden anderer Kreisgruppen bei militärischen Wettkämpfen aus.

So auch die Reservistenkameradschaft (RK) Dinslaken Feldmark – sie traf im Juni 2016 Besatzungsmitglieder der Fregatte Hessen bei einem Schießwettkampf. Am Abend überreichten die

Kameraden der Fregatte Hessen zwei Mitgliedern der RK Dinslaken Feldmark einen Coin, der für das zehnjährige Jubiläum der Fregatte angefertigt wurde. „Und wir standen mit leeren Händen da“, erinnert sich Philip L. von der RK Dinslaken Feldmark. Das sollte den ehemaligen Soldaten nicht wieder passieren. Beim nächsten mal wollte Philip L. vorbereitet sein – mit einer eigenen Münze.

Coin Bundeswehr Reserveindividuell geprägter Bundeswehrcoin

Die Tradition des Coins

Münzen haben im militärischen Bereich eine lange Tradition. Auch bei der Bundeswehr sind sie ausgesprochen populär. „Die Münze ist ein Klassiker“,

sagt Philip L. Während seiner aktiven Zeit zwischen 2014 und 2016 bekam Philip L. selbst zwei Münzen – eine von seiner Einheit und eine vom Bundesverteidigungsministerium. Beide bedeuten ihm viel. Eine Münze ist ein

klassisches und edles Geschenk, demonstriert der beschenkten Person Wertschätzung und ist vor allem durch die spezielle und wohlüberlegte Gravur persönlicher als Geld-Geschenke oder Gutscheine. So möchte die FH Wiener Neustadt ihren Mitarbeitern lange in Erinnerung bleiben und mit Münzen aus einer Serie kann bei dem einen oder anderen vielleicht sogar die Sammelleidenschaft geweckt werden.

Auch die Kameradschaft nimmt einen wichtigen Platz im Leben der Reservisten ein. Warum nicht diese besondere Verbundenheit mit einer Münze würdigen? Philip L. nahm die Sache kurzentschlossen in die Hand und stellte die Idee den Kameraden vor.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Auf der einen Seite ist das viergeteilte Abbild der vier Teilstreitkräfte dargestellt, sodass alle Teilstreitkräfte sich darin wiederfinden können. Marine, Heer, Luftwaffe und Streitkräfte Basis sind deutlich im Uhrzeigersinn sichtbar. „Das war unsere erste Priorität“,

sagt L. Und auch die Kameraden waren begeistert. Die Reaktion sei „sehr positiv“ gewesen, erzählt L. Viele waren davon überrascht, dass die Münze bei viergeteiltem Bild so detailgetreu geworden ist. „Wenn man genau hinschaut, ist es schon sehr imposant, was derTaler da geleistet hat“, findet der ehemalige Soldat.

Die Rückseite der Münze zeigt das dreieckige Wappen und das Gründungsjahr der RK, sowie den lateinische Leitspruch „SEMPER SPONSIONEM SERVAMUS“, der so viel bedeutet wie: „Wir bleiben dem Gelöbnis treu“ – auch nach der aktiven Dienstzeit.

Der Coin wird überreicht

Als die Coins dann im Januar fertig waren, hat der 1. Vorsitzende sie an alle Mitglieder verteilt – sehr feierlich, sehr förmlich, mit persönlichen Worten für jeden. Jedes Mitglied erhielt eine nummerierte Münze. Die Nummerierung wurde durch das Eintrittsdatum in die RK reguliert. So wurde dem Ehrenvorsitzenden der RK die Nummer „001“ überreicht. Zudem konnten weitere Münzen privat von Mitgliedern bestellt werden. Grundsätzlich unterscheiden sich die Münzen durch ihre Größe. Jene, die als Weihnachtsgeschenk dienen, haben einen Durchmesser von rund dreieinhalb Zentimetern. Die Münzen für die Jubilare werden mit zunehmender Firmenzugehörigkeit größer und dementsprechend auch schwerer. Die 20-Jahr-Münze hat beispielsweise einen Durchmesser von rund sechs Zentimetern.

„In erster Linie ist es eine Gedenk- und Erinnerungsmünze, die man sich in die Vitrine stellt“, meint Philip L. Er hat aber auch schon eine weitere Idee. So soll etwa eine Tradition namens „Coin Check“ die Kameraden dazu ermuntern, ihre Münze immer bei sich zu tragen. Philip L. trägt seine Münze immer bei sich. Es könnte ja sein, dass ein Kamerad ihn zum Coin Check herausfordert. Und auch sonst will L. vorbereitet sein. „Ich habe mir persönlich einige Münzen mehr bestellt, sodass ich dann bei passenden Gelegenheiten ein paar Exemplare dabei habe, die ich verschenken oder austauschen kann“, sagt er. Zum Beispiel beim nächsten Wettkampf mit anderen Kameraden.

Disclaimer: Um dem allgemeinen deutschen Sprachgebrauch zu entsprechen, werden unsere Produkte auf dieser Seite als „Münzen“ bezeichnet. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich jedoch um individuell geprägte Medaillen und keine aktuellen oder ehemaligen Zahlungsmittel handelt.

Bundeswehr Challenge Coins

Bundeswehr Challenges und individualisierte Coins

Individuelle Challenge Coins prägen lassen

Die Zeit bei der Bundeswehr ist für nicht wenige junge Menschen eine Zeit, die das Leben prägen wird. Und wie die Bundeswehr das Leben prägen kann, prägen wir bei derTaler.de für diesen Lebensabschnitt eine eigene Münze, die Sie individuell gestalten.

Die Tradition der sogenannten Challenge Coins wurde vom amerikanischen Militär bei der Bundeswehr adaptiert. Diese individuell geprägte Medaillen (folgend als Münzen bezeichnet, siehe Disclaimer) finden ihren Ursprung in den Zeiten des Ersten Weltkriegs. Wohlhabende Uniabsolventen, vornehmlich aus Yale oder Harvard, die in den Krieg zogen, ließen sich nach Kriegsende Münzen bzw. Challenge Coins prägen, auf denen die Insignien ihrer Einheit verewigt waren und an die Zeit erinnern sollten. Diese Münzen wurden in weiten Lebensbereichen übernommen – nicht zuletzt von Einheiten der Bundeswehr. Auch da lassen sich die Abzeichen der Einheit oder individuell gestaltete und frei wählbare Symbole zur Erinnerung an die Zeit bei der Bundeswehr auf Münzen prägen, deren Design sie selbst wählen und frei bestimmen.

Individualisierter Bundeswehr Challenge Coin

DerTaler.de prägt Challenge Coins nach Ihren Vorgaben:

  • Jede Münze wird individuell nach Ihren Vorstellungen geprägt
  • Freie Materialwahl – optional von Gold (24 kt) bis zu rostfreiem Stahl
  • Mustermünzen stehen zur Verfügung
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  • Die Lieferung erfolgt Just-in-time
  • Die Erstellung von Grafiken für die Münzen erfolgt als kostenloser Service

Bundeswehr Challenge Coin

In Gold, Silber, Bronze, Kupfer oder Stahl – lassen Sie Ihre eigenen Challenge Coins als Andenken an die Zeit bei der Bundeswehr prägen.

Mit der Hilfe eines eigenen Münzkonfigurators wird die Gestaltung der eigenen Münze zu einem Kinderspiel. Laden Sie Ihr gewünschtes Motiv hoch, spezifizieren Sie, wo auf der Münze das Symbol erscheinen soll, wählen Sie frei das Material, Ihr Randdesign sowie das Finish der Münze, erstellen Sie Ihren eigenen Text, der auf der Münze erscheinen soll – fertig. Leichter geht es kaum noch, sich an die Zeit bei der Bundeswehr zu erinnern oder ein Stück zu erschaffen, welches man mit anderen Einheiten der Bundeswehr tauschen kann.

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