Individuelle Eventmünze

Eventmünze Silber individuell geprägt als Gutscheintaler

Eine Eventmünze für das größte Weinfest der Welt  

Die Eventmünze „Worschtmark“ im Wert von 5 Euro können Besucher beim Dürkheimer Wurstmarkt für ihren Einkauf verwerten. Er ist Volksfest und Touristenattraktion in einem.


Tourismus und Kultur, Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung – passt das zusammen? „Eigentlich nicht“, sagt Christian Handrich mit einem Lachen. Anders in Bad Dürkheim. Hier an der berühmten Deutschen Weinstraße in Rheinland-Pfalz gibt es etwas, das all das auf einen Nenner bringt: die Worschtmark. Als Wertmarke und Eventmünze in einem.


Die Idee dazu kam aus dem Team der Marktleitung, hier wurde schon länger über eine mögliche Sammelmünze nachgedacht, im Jahr 2018 dann erstmalig umgesetzt. Schon nach ersten Recherchen stieß der Kulturamtsleiter auf derTaler. „Wir haben nach etwas gesucht, womit man sich noch mehr identifizieren kann. Etwas, was die Leute sammeln können und einen emotionalen Mehrwert schafft.“


Bad Dürkheim ist zwar eine Kleinstadt mit knapp 19.000 Einwohnern. Doch gemessen an den ausgeschenkten Weinen und Sekten – weit mehr als 300 Sorten –, richtet der Ort an zehn Tagen im September das größte Weinfest der Welt aus.


Wertmünze mit Wiedererkennungswert


Von diesem Ereignis des Jahres, das Bewohner wie Besucher gleichermaßen anzieht, leitete der Kulturamtsleiter den Namen für die Eventmünze ab – nicht ohne Anspielung auf die frühere deutsche Währung: „Worschtmark“. Die ersten Entwürfe designte er selbst, der Austausch mit derTaler habe dann „auf Anhieb super gut funktioniert“.


Eine Partnerschaft, die seit vier Jahren für Qualität und Kreativität steht. Für Christian Handrich steht seitdem fest: Weitere Wertmünzen? Nur bei derTaler!  


Ins Logo der Standard-Eventmünze könne jeder hineininterpretieren, was ihm bei dem Volksfest in den Sinn komme, meint Christian Handrich. Für die einen sind es Weinreben, für andere sprudelnde Bläschen im Glas. Abgebildet sind auch Riesenrad und Feuerwerk. Wie es sich eben für ein Volksfest gehört.


Neben der eigentlichen Eventmünze bestellt die Dürkheimer Stadtverwaltung jedes Jahr zusätzlich eine besondere Wertmünze bei derTaler – immer mit Bezug zum Wurstmarkt, oder „Worschtmarkt“, wie er in der Pfälzer Mundart heißt.


Die Auflagenhöhe entspricht der Anzahl an Markt-Jahren. Was den Sammeleffekt nachhaltig steigert. Mittlerweile ist die vierte Sonderprägung in Umlauf. Jedes Mal steht ein anderes Motiv im Mittelpunkt.


Dürkheimer Riesenfass, Michaeliskapelle, Gradierbau, Kurt Dehn – Musiker – jährliche Spezialmünzen mit Regionalbezug


individuell geprägte Eventmünze, Silber polierte Platte

Die Eventmünze bezieht ihren Wiedererkennungswert vor allem aus dem Logo des Dürkheimer Wurstmarkts. Dahingegen heben sich die jährlich unterschiedlichen Wertmünzen durch historische Bauwerke, Event-Höhepunkte und besondere Persönlichkeiten von der Hauptmünze ab.


Gemeinsam ist allen Wertmünzen der unmittelbare Regionalbezug. Für die Prägung der besonderen Eventmünzen stehen Dürkheimer Wahrzeichen Pate: 2018 die Michaeliskapelle als Ursprung des Wurstmarktes, 2019 das Dürkheimer Riesenfass in Anspielung auf ein fassförmiges Lokal in der pfälzischen Kleinstadt, 2020 das Gradierwerk, dessen salzhaltiger Luft die Stadt ihren Status als Kurort verdankt. 


2021 ist es der Mundartdichter Kurt Dehn, dessen Porträt die Sonderausgabe der Wertmünze schmückt. „Er hat viele Lieder über den Wurstmarkt geschrieben. Seine Gedichte und Lieder sind bei uns sehr bekannt, man findet sie sogar auf YouTube“, sagt Kulturamtsleiter Handrich.


Individualisierte Wertmünze als Hommage


Die Sonderwertmünze samt Zitat ist somit eine Hommage an den Mundartdichter, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. „Ja so en gude Palzwoi“, steht auf der Münze: So ein guter Pfälzer Wein.


„Die Münze kann man bei dem Fest eintauschen“, erklärt Christian Handrich das Prozedere. Man kann sie bei der Touristeninformation erwerben. Zudem verschickt die Stadtverwaltung weltweit Weinpakete – darin ist auch die Wertmünze enthalten.


Die Wertmünzen sind ereignisgebunden. Sie gelten nicht in Läden, sondern immer nur im Kontext der Märkte und Veranstaltungen der Stadt. „Man kann sie bei allen Bad Dürkheimer Festen bei den Standbetreibern einlösen, nicht nur beim Wurstmarkt, sondern auch beim Stadtfest oder auf dem Weihnachtsmarkt“, sagt der Kulturamtschef. Die Händler wiederum bringen die Eventmünze gegen Bargeld zurück.



Sonderauflage der individualisierten Wertmünze mit Sammlerwert – „Jeder ist froh, der eine hat.“


Doch nicht alle Marktbesucher machen davon Gebrauch. „Die Münze hat auf jeden Fall Sammlerreiz“, meint Christian Handrich. Exemplare der Sonderauflagen der Eventmünzen aus den vergangenen drei Jahren seien „gar nicht mehr zu kriegen“. „Jeder ist froh, der eine hat.“


„Die diesjährige Wertmünze haben wir in den Verkauf gegeben, auch wieder über Weinpakete“, erzählt Handrich. Innerhalb von 48 Stunden waren alle 600 Weinpakete mit unseren selbstgestalteten Wertmarken ausverkauft.


„Der Run auf die besondere Münze ist riesig. Die Standard-Eventmünze ist in Umlauf, das funktioniert gut. Aber viele Wertmünzen bleiben in den Taschen der Sammler“, berichtet Christian Handrich. Für ihn ein klares Zeichen, dass das Konzept aufgegangen ist.


„Die Worschtmark zeigt: Es geht auch anders.“ Hier gebe es „eine Verzahnung der Inhalte“. Kultur und Markt – in Bad Dürkheim gehen sie Hand in Hand.


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Erdbeertaler

Erdbeer Gutschein Taler

Coole Früchtchen: Erdbeeren zum Verschenken

Die Geschichte des Erdbeertalers – „Der Taler war eine unserer besten Ideen“, sagt Sebastian Dierich. Er ist Leiter der Direktvermarktung bei Karls Erdbeerhof in Rövershagen bei Rostock. Dort nahm in den 90er-Jahren eine Unternehmensgeschichte ihren Anfang, mit der Firmeninhaber Robert Dahl an die Hofgründung seines Großvaters Karl 1921 anknüpfte: Karls Erlebnisdörfer.

Was zunächst als Abenteuer mit einem Erdbeerfeld in Mecklenburg-Vorpommern begann, entwickelte sich rasch zum Wirtschaftswunder der Nachwendezeit. So sind Karls Erlebnisdörfer heute ein bunter Mix aus Landwirtschaft, Handel, Gastronomie und Entertainment. Zu den freizeitparkähnlichen Bauernhöfen mit ihren Läden und Restaurants gehören mittlerweile Kaffeeröstereien, Eismanufakturen und Marmeladenküchen – alles nachhaltig und regional. Und alles dank der beliebtesten Beerensorte hierzulande, die so manchem als „Speise der Seligen“ gilt: der Erdbeere – Namensgeberin von „Karls“ Taler.

Gutscheine für Karls Erdbeerhof

Gutschein Münze für Erdbeeren

2014 führte „Karls“ den Erdbeertaler ein. Sein Wert entspricht fünf Euro. Entsprechend hat auch die Münze die Größe eines 5-Euro-Stücks. Bei manchen Leuten weckt sie laut Dierich gar Erinnerungen an das frühere 5-Euro-Markstück. Auf ihrer Vorderseite prangt eine saftige Erdbeere, deren Außenkelch eher an eine Palme erinnert – und so dem Motiv Frische und ein gewisses Sommerflair verleiht. Wenn man mit dem Finger über den Taler streicht, kann man die rosettenartige Erdbeerform nachzeichnen.

Erdbeertaler als Ausgleich

Der Erdbeertaler ermöglicht es Kunden, Erdbeeren direkt zu verschenken. Andere Gutscheinkarten von „Karls“ kann man nur in den Erlebnisdörfern einlösen, nicht aber an den Ständen. „Wir nutzen den Erdbeertaler sehr gern, weil er praktisch ist, schön anzuschauen und dabei eine hohe Qualität vermittelt – so wie unsere Produkte“, beschreibt Dierich die Marketing-Erfahrungen mit der Münze. Gelegenheiten gibt es viele. Besonders praktisch sei der Taler aber auch dann, wenn ein Kunde etwa „Pech mit einer Schale Erdbeeren“ hatte und sie reklamieren wolle, berichtet Dierich. Dann rate er den Verkäufern: „Schenken Sie dem Kunden doch einmal den Erdbeertaler.“ Sofort würden sich die Gesichter aufhellen: „Damit sind alle Sorgen weg“ – der Erdbeertaler als Ausgleich.

Man kann die Münze in einem der sieben Erlebnisdörfer erwerben oder an jedem der etwa 400 Verkaufsstände in Mecklenburg Vorpommern, Schleswig-Holstein, Leipzig und Berlin. Jeder Verkäufer habe „sein Kontingent an Erdbeertalern“, sagt Dierich, und verkaufe sie vor Ort am Stand. Dass es den Taler mit dem Erdbeermotiv gibt, finden viele Kunden gut: Einige lösen ihn direkt in den Erlebnisdörfern ein; die meisten nutzen ihn während der Erdbeersaison an den Ständen.

Cooles Retro-Design

Aus gutem Grund: Denn im Gegensatz zu Papier oder Plastik sei der Erdbeertaler „eben unverwechselbar“, meint Sebastian Dierich. „Einen Gutschein oder eine Karte hat ja jeder – sie sind so austauschbar, dass man mitunter gar nicht mehr weiß, dass man sie überhaupt mit sich herumträgt“, findet er. Der Erdbeertaler hingegen sei im Münzfach des Portemonnaies bestens aufgehoben. „Dort fällt er einfach immer auf – er ist retromäßig und cool, fasst sich hochwertig an und ist ein erstklassiges Geschenk.“ Seitdem er im Umlauf ist, hätten sogar einige Münzsammler in Rövershagen angeklopft: Sie wollten den Erdbeertaler unbedingt ihrer Sammlung hinzufügen. Gilt er inzwischen so manchem Kunden als Rarität, so verbinden mit ihm die meisten Käufer jene Frucht, mit der sie sich die Sommermonate versüßen: frische, aromatische Erdbeeren.

Disclaimer: Um dem allgemeinen deutschen Sprachgebrauch zu entsprechen, werden unsere Produkte auf dieser Seite als „Münzen“ bezeichnet. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich jedoch um individuell geprägte Medaillen und keine aktuellen oder ehemaligen Zahlungsmittel handelt.

Gutscheintaler

Gutscheintaler

Mit dem „Brunnentaler“ im Reformationsjahr

Der Gewerbeverein der Lutherstadt Wittenberg gibt jedes Jahr zwei Münzen heraus: den Brunnentaler – jede von ihnen mit einem anderen Motiv. Vereinsmitglied Frank Paul hat den Brunnentaler auf den Weg gebracht

Wittenberg ist berühmt für sein Wahrzeichen, die Kirche St. Marien, in der schon Martin Luther predigte. Doch zum Stadtbild der Lutherstadt gehört auch ein anderes, eher unter Wittenbergern bekanntes kulturhistorisches Denkmal aus dem 16. Jahrhundert: die Brunnen des sogenannten Röhrwassersystems, insgesamt etwa 19 an der Zahl.

Frank Paul ist heute noch stolz darauf, die Brunnen vor Jahren in seine Taler-Idee eingebunden zu haben. 2009 entwickelte der damalige Vorsitzende der Werbegemeinschaft Altstadt, die später mit dem Gewerbeverein Handwerk zum heutigen Gewerbeverein Lutherstadt Wittenberg fusionierte, auf eine Initiative von Händlern und Gastwirten hin die Idee eines Zahlungsmittels für die Innenstadt, mit dem er die Kunden begeistern wollte: einen Gutschein in Form einer Münze. „Für unseren ersten Brunnentaler zum Reformationsfest im Frühjahr 2009 haben wir lange nacheinem Motiv gesucht – bis uns ein ortsansässiger Kaufmann auf das Jungfernröhrwasser hingewiesen hat“, erzählt Frank Paul.

Gemeindetaler

Brunnentaler

Die Geschichte dazu kennt nahezu jeder Wittenberger: Im Spätmittelalter versorgten sich Wittenbergs Bürger über die Brunnen und Bäche mit Wasser. Schließlich brachte das steigende Bedürfnis nach frischem Wasser den herrschenden Kurfürsten 1542 dazu, ein Quellgebiet zu erschließen und eine Wasserleitung aus hohlen Holzstämmen und Eisenbuchsen zu verlegen – zunächst nur in sein Schloss. Das System war so effektiv, dass der Fürst bald darauf weitere Anschlüsse verkaufen konnte. 1556 machten sich sieben wohlhabende Bürger – darunter Luthers Wegbegleiter Philipp Melanchthon – vom Herrscher unabhängig und gründeten eine eigene Gesellschaft, um die Stadt mit Wasser zu versorgen.

Münzen als Stadtwährung prägen lassenGewerbetaler

Limitierte Edition

Das Brunnen-Motiv passte also von Anfang an perfekt: Denn mit jeder neuen Auflage konnte der Gewerbeverein Lutherstadt Wittenberg einen anderen hochmittelalterlichen Brunnen auf der

Münze zur Geltung bringen – und damit ein Stück Stadtgeschichte. War 2009 das erste Motiv der Brunnen im Cranach-Haus, folgten später weitere nach berühmten Wittenbergern benannte Wasserquellen, darunter die Philipp Melanchthon gewidmete. Für das große Fest im Oktober 2017 anlässlich 500 Jahren Reformation soll auf dem Brunnentaler der Marktbrunnen abgebildet sein, aus dem dann – so ist es geplant – sogar Bier fließen soll. Während die Vorderseite der Münze sich bei jeder Edition verändert, bleibt die Rückseite immer gleich: In ihr ist das Wappen der Lutherstadt eingraviert.

„Jeder Brunnen ist eine Persönlichkeit im Sinne des Baudenkmals“, sagt Frank Paul stolz. Dass sich diese steinernen Persönlichkeiten zweimal jährlich zum Stadtfest im Frühjahr sowie zum Reformationsfest im Herbst in limitierten Auflagen auf dem Brunnentaler wiederfinden, erfüllt mittlerweile einen anderen Zweck als den ursprünglich geplanten: Denn in den 35 Akzeptanzstellen von Händlern kam der Brunnentaler mit einem Wert von zehn Euro als Zahlungsmittel nicht wirklich an. „Von der ersten Edition kamen von 1000 zwei Stück zurück“, sagt Paul – und auch die seien dem Verein „schnell aus der Hand gerissen“ worden. „Wir verstanden sehr schnell, dass die Leute den Taler lieber sammeln.“

„Der Wert des Brunnentalers ist gesetzt“

Brunnentaler

Schon bei der darauffolgenden Auflage, den 1000 Brunnentalern mit Melanchton-Brunnen, folgte der Gewerbeverein dem Rat der Politik – den Brunnentaler mit historischen Ereignissen wie etwa dem Melanchthon-Jahr 2010 zu koppeln. „Mittlerweile sind wir bei unserer 15. Auflage – seit 2012 in erfolgreicher Zusammenarbeit mit derTaler“, sagt Paul. Sein Lieblings-Brunnentaler sei der allererste, gibt er lächelnd zu. Doch von der Choreografie und Gestaltung her seien alle auf ihre Art und Weise schön: „Sie haben alle ihren Charme.

Seitdem ist klar: Die Gutscheinidee mit dem Marketing zu koppeln, hat sich zwar in eine andere Richtung entwickelt – hin zum Brunnentaler als Rarität. „Doch dadurch, dass die Auflagen jeweils limitiert sind und nicht nachproduziert werden, ist der Wert des Brunnentalers von vornherein gesetzt“, beschreibt Frank Paul den Sammlerwert. Er sei somit eher nicht für die „breite Masse, sondern für verschiedene Zielgruppen“ bestimmt: für Münz- und Notgeldsammler ebenso wie als Mitarbeitergeschenk. So würden etwa die Wittenberger Stadtwerke den Brunnentaler seit Jahren als Geschenk vergeben, freut sich Frank Paul. Mit Schatulle und Feier und allen Ehren.

Disclaimer: Um dem allgemeinen deutschen Sprachgebrauch zu entsprechen, werden unsere Produkte auf dieser Seite als „Münzen“ bezeichnet. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich jedoch um individuell geprägte Medaillen und keine aktuellen oder ehemaligen Zahlungsmittel handelt.